KATEGORIE 2 SILVESTERFEUERWERK IN PERFEKTION

2017 wurde das Feuchter Familienfest leider abgesagt.
Somit konnte der Wettberwerb ebenfalls nicht stattfinden.

Wir freuen uns, Euch jedoch mitteilen zu können, dass das nächste Mega-Event in den Vorbereitungen steckt. Seit 2009 treffen sich Hobbyfeuerwerker aus ganz Deutschland und mittlerweile auch aus dem Ausland zum wahrscheinlich wichtigsten Termin wenn es darum geht, Silvesterfeuerwerk professionell mit Profi-Zündtechnik und Musik zu choreografieren. Daher sind wir überzeugt, 2018 kann der Wettbewerb wieder stattfinden. Sobald gesicherte Informationen hierzu verfügbar sind, werden wir diese selbstverständlich hier bekannt geben.

Pressestimmen zum Wettbewerb

Der Bote

Prachtvolle Explosionen passend zur Melodie
Fünfter Musikfeuerwerk-Wettbewerb beim Familienfest in Feucht - Veranstalter erwartet Besucherrekord

Der Musikfeuerwerk-Wettbewerb ist seit fünf Jahren ein Höhepunkt zum Abschluss des Familienfestes in Feucht. In diesem Jahr peilen die Veranstalter einen neuen Besucherrekord an - bis zu 8000 Zuschauer werden am heutigen Samstag um 20 Uhr auf der Sportanlage des TSV Feucht erwartet, wenn vier europäische Teams um den Pokal zündeln. Das Spiel mit dem Feuer dauert 90 Minuten. Der Eintritt ist frei, der Einlass beginnt um 19.30 Uhr.

FEUCHT - "Es gibt keinen Plan B", stellt Alexander Hommel klar. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Feuchter Gewerbe (AFG) und Organisator des Familienfestes glaubt fest an Petrus gute Laune. In den vergangenen vier Jahren sei im Umland buchstäblich die Welt untergegangen, das Wetter einmal so katastrophal gewesen, dass man in Nürnberg ein Club-Spiel habe unterbrechen müssen. "Das Familienfest hat hingegen immer Glück gehabt. Es bleibt trocken", so Hommel überzeugt.

Natürlich würden die Feuerwerker auch zünden, wenn es ein bisschen regnet, fügt der Organisator hinzu. Vier Teams aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern ringen in diesem Jahr wieder um die Gunst der Jury, darunter auch die Sieger des letzten Jahres, das Team "Firedevils". Ob diese ihren Titel verteidigen können, hänge davon ab, ob ihre Choreographie aus Musik und Explosionen überzeugt.

"Jedes Team muss zwei Musikstücke machen", erklärt Hommel, "eines ist für alle gleich und wird von Heiko Röder ausgesucht, der den Wettbewerb organisiert und in der Jury sitzt. Das andere Stück wählen die Teams selbst." Eine Besonderheit des Wettbewerbs sei, dass ausschließlich Feuerwerkskörper der Klasse 2 eingesetzt werden dürfen, so Hommel weiter. Diese seien im regulären Handel erhältlich und nicht nur Pyrotechnikern vorbehalten. Gewertet werden dann die eingebauten Effekte, die Stimmigkeit zur Musik, der Überraschungsfaktor und andere Kriterien.

Die Zuschauerzahlen haben seit 2009 in jedem Jahr alle Erwartungen übertroffen, erzählt Hommel. Damals habe der Wettbewerb zum ersten Mal in Feucht stattgefunden und sei in den Folgejahren wegen des großen Erfolges und der günstigen Rahmenbedingungen dort geblieben. "Mit dem Familienfest hat man ein Event, das für sich genommen funktioniert. Darauf setzt anschließend der Musikfeuerwerk-Wettbewerb am Abend auf, quasi als Krönung", so der Veranstalter.

Von überall her würden mittlerweile Feuerwerk-Fans für dieses Ereignis nach Feucht pilgern. "Da gab es im Internet schon Beschwerden, weil am Infopoint des Nürnberger Flughafens keiner Bescheid wusste, wo am Abend der Abbrennplatz vom Musikfeuerwerk-Wettbewerb ist", erinnert sich Hommel amüsiert. In diesem Jahr seien sogar Gäste aus den USA angekündigt.

Darum gehe Hommels großer Dank auch an den TSV Feucht und dessen Vorsitzenden Klaus Schoderer, die für den Wettbewerb in diesem Jahr ihre Anlage zur Verfügung gestellt haben. Der Platz an der Altdorfer Straße hätte nicht mehr gereicht, ist Hommel überzeugt. Der AFG organisiere ansonsten das ganze Drumherum, kümmere sich um die anreisenden Teams, buche Sanitäter und Sicherheitsleute und arbeite eng mit der Feuerwehr zusammen. Samstag früh werde dann alles aufgebaut und vorher nochmals der Rasen "auf Englisch" getrimmt. Der Aufwand sei riesig, fasst Hommel zusammen. "Darum ziehen wir das auf jeden Fall durch, auch wenn es ein bisschen Regen gibt." Beim Blick auf den Wetterbericht dürften die Veranstalter aber Glück haben.

"Ich würde mir in diesem Jahr noch wünschen, dass die Leute nach dem Feuerwerk noch die 15 Minuten bis zur Preisverleihung bleiben", fügt Hommel hinzu. "Die Feuerwerksteams freuen sich schließlich über den Applaus bei der Siegerehrung. Darum wäre es super, wenn die Zuschauer so lange ausharren. Man stelle sich nur einmal vor: Bayern gewinnt bei der Championsleague und während der Siegerehrung ist das Stadion leer. Das wäre doch auch schade", gibt der Veranstalter zu bedenken. Mehr Infos im Internet unter www.musikfeuerwerk-wettbewerb.de.

Text: Frank Erik Walter, Der Bote